Kleine tragbare Küsten in der Düsseldorfer Altstadt
Im Oktober zeigt die Galerie Cebra in der Düsseldorfer Altstadt die Ausstellung Schmuck aus Sand von Maria Eugenia Ramos aus Buenos Aires. Galeristin Anemone Tontsch präsentiert die Arbeiten der Künstlerin in ihren Räumen gegenüber der St. Andreas Kirche.
Im Projekt „Impermanence” geht es um Vergänglichkeit, Zeit und die ständige Bewegung des Lebens. Ramos arbeitet mit Sand, den sie in verschiedenen Regionen der Welt gesammelt hat, und macht ihn zum Sinnbild für flüchtige Momente und Erinnerungen. In neueren Arbeiten wie der Serie „Fragility” setzt sie sich mit menschlicher Zerbrechlichkeit auseinander. Das scheinbar instabile Material steht dabei im Kontrast zur dauerhaften Form des Schmucks.
Aus dem gesammelten Sand entstehen Ringe, Broschen und Ohrringe, die oft als kleine, tragbare Küsten beschrieben werden. Da jeder Sand eigene Farben und Körnungen mitbringt, ist jedes Stück ein Unikat. Ramos kam in die Endauswahl der SCHMUCK, der Messe für internationale Schmuckkunst.
Auf 75 Quadratmetern zeigt die Galerie Cebra Arbeiten von über 200 Schmuckdesigner:innen und Künstler:innen aus dem In und Ausland, dazu kommt eine eigene Werkstatt. Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten der Galerie zu sehen.
Praktische Informationen
- Wann: 2. bis 18. Oktober 2026, Montag bis Samstag, 11:00 bis 18:30 Uhr
- Wo: Galerie Cebra, Andreasstraße 25, 40213 Düsseldorf
- Preis: Eintritt frei
- Anmeldung: Nicht erforderlich